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Der Mai ist gekommen – und mit ihm die DSGVO

Maitag

Der Wonnemonat Mai hat uns ja heuer mit fast nur sommerlichem Wetter verwöhnt – das Sonnenkind in mir strahlt mit der Sonne um die Wette und freut sich über diese herrlichen Tage. Was kann es denn Schöneres geben, als diesen wunderbaren Frühsommer an den sonnigen Maitagen zu genießen?

 

Wie kommt eigentlich der fünfte Monat des Jahres zu dieser Bezeichnung?

Über die Herkunft des Monatsnamens gibt es unterschiedliche Theorien – eine davon ist, dass „Mai“ auf die Göttin Maia zurückgeht. Maia gilt als Göttin der Magie, aber auch als Frühlings- und Wachstumsgöttin, die uns Wärme und Gedeihen verheißt. Der Beginn des Monats ist durch die Walpurgisnacht jedenfalls gleich einmal in einen Zauber getaucht.

 

Strauch

 

Die klingende Bezeichnung „Wonnemonat“ hat einen ganz profanen Hintergrund – in der altdeutschen Sprache hieß es „winnimonad“. „Winni“ bedeutet Weideplatz und dieser Monat war somit eigentlich der „Weidemonat“, in dem die Bauern ihre Tiere nach dem kalten, frostigen Winter wieder auf die Weide getrieben haben. In der weiteren Sprachentwicklung kam es zu einer Umbenennung von „winni“ auf „wunni“ und damit sind wir der Heiterkeit und dem Wohlgefühl schon näher: denn „wunni“ bedeutet Freude und Genuss.

 

Was genießen wir im Mai?

 

Mai-Spaziergang

Auch wenn ich nicht der Naturfreak bin, der bei jedem Wetter seine Outdoor-Praktiken durchführen muss, der es liebt, mit Gummistiefel durch den Regen zu stapfen oder beim Schneegestöber auf den Berg zu wandern, der ohne seine tägliche Frischluftkur nicht auskommt, so hat dieses herrliche Sommerwetter im Mai auch mich zu einigen Ausflügen in die Natur motiviert. Bei diesem herrlichen Sonnenschein, den angenehmen Temperaturen wollte auch in ins Freie und ich darf euch dazu mitnehmen:

 

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus;
wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.
Emanuel Geibel

 

Blumenwiese

 

So geht es bei mir zu einer Baumblütenwanderung – auf einer kleinen Anhöhe schlendern wir einen kleinen Wald- und Wiesenweg entlang, dabei haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft unter uns, auf die vielen blühenden Bäume und erblicken in der Ferne die noch schneebedeckten Berge. So eine kleine Auszeit zum Genießen, zum Wohlfühlen, zum Erholen und vor allem zum Entschleunigen. Kein Stress, keine Termine, keine Ablenkung, keine Unterbrechung, einfach ein gemütliches Dahinspazieren und den strahlenden Zauber der Natur im Mai erleben.

 

Chillen

Ja, es war herrlich durch die ergrünte Natur zu wandern, die blühenden Bäume zu betrachten, die herrlichen Blumenwiesen zu sehen und über uns einen fast wolkenlosen blauen Himmel zu erblicken.

 

Blumenwiese

 

Was für mich zu diesem wunderbaren Maiwetter, zu diesem Wonnemonat Mai mit dem herrlichen Sonnenschein noch dazu dazugehört, ist ein bisschen Abchillen im Grünen. Raus ins Freie, hinein in den herrlichen Maitag, am liebsten auf eine wunderbare Blumenwiese und dann einfach in der Wiese liegen, die Schäfchenwolken beobachten und dabei die Gedanken treiben zu lassen. Einfach nur bei sich selbst sein, den Träumen nachhängen und den Fluss miterleben.

„I never get tired of the blue sky.“
Vincent van Gogh

Kennt ihr dieses wunderbare Gefühl, wenn kein Druck mehr auf euch lastet, wenn ihr an keine Verpflichtungen oder Anforderungen denkt, sondern einfach nur seid? Dazu braucht es nicht viel und es gibt uns dennoch so viel – wir legen die tägliche Überflutung mit Informationen ab, wir genießen einfach unser Dasein und natürlich den wunderbaren Maitag mit den wärmenden Sonnenstrahlen. Füllen wir unseren Körper mit Vitamin D und jeder Menge Glückshormone. So ein paar herrliche Stunden entschädigen für jeden Ärger, den wir vielleicht in der letzten Woche erleben mussten und strahlen auch in die nächsten Tage hinein.

 

DSGVO

Der Mai ist leider nicht nur zum Genießen da, sondern heuer erwartet uns im Mai auch das Schreckgespenst DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), das mittlerweile durch das Internet geistert, sich in den verschiedensten Formen auf den Blogs einschleicht und das täglich, ja mittlerweile fast stündlich zu neuen Meldungen führt. Wie geht es euch damit? Habt ihr schon alles umgesetzt? Ist euer Blog schon DSGVO-konform?

Beim Lesen der diversen Anleitungen steht da schon hin und wieder ein großes Fragezeichen vor meinem Kopf. Da gibt es doch zu manchen Punkten kontroverse Meinungen, die von „MUSS“, „KANN“ und „DARF NICHT“ reichen. Sicherlich gibt es viele Laien, die sich zu Experten bei diesem Thema aufspielen, aber wenn dann sogar zwei Rechtsanwälte unterschiedliche Standpunkte vertreten, wem soll ich da dann vertrauen?

Der Grundgedanke des Datenschutzes ist sicher eine sinnvolle Sache und es ist auch für uns wichtig, Überlegungen zu unseren gespeicherten Daten anzustellen und uns über deren Verarbeitung Klarheit zu verschaffen, aber in etlichen Punkten kommt bei mir schon das Gefühl hoch, dass hier über das Ziel hinausgeschossen wird.

Ich habe meinen Blog selbst noch nicht sehr lange und bin in dessen Bearbeitung noch am Lernen und jetzt kommt auch gleich die DSGVO mit weiteren Herausforderungen auf mich zu, doch noch bin ich noch guten Mutes und werde die einzelnen Punkte nach bestem Wissen und Gewissen umsetzen.

Schade finde ich es schon, wenn sich etliche Blogger durch die DSGVO so sehr verunsichern lassen, dass sie ihren Blog schließen.

 

Blumen

 

Auch wenn uns damit jetzt eine Menge Bürokratie ins Haus steht, lassen wir uns doch davon nicht einschüchtern, krempeln wir die Arme auf, tanken nochmals Energie und machen wir uns an die Arbeit. Wir werden uns doch davon nicht den Wonnemonat Mai verderben lassen.